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07.07.2022

Neue Ordensleitung für die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe

Die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe sind in Wien vor allem auch als Hartmannschwestern bekannt.

Unter dem Vorsitz von Bischofsvikar P. Gerwin Komma SJ wurde am 5. Juli 2022 während des im Mutterhaus stattfindenden Generalkapitels der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe die neue Ordensleitung für sechs Jahre gewählt.

 

Generaloberin ist Sr. M. Birgit Dorfmair. Sie folgt auf Sr. M. Hilda Daurer. Als Generalrätinnen gewählt wurden: Sr. Dr. M. Ruth Beinhauer als Generalvikarin sowie Hna. M. Angela Aguilera (Argentinien), Sr. M. Sabine Zoitl und Hna. M. Veronica Negri (Argentinien).

 

Franziskanerinnen von der christlichen Liebe

Die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe – in Wien sind sie vor allem auch als Hartmannschwestern bekannt – sind eine 1857 von Frauen in Wien gegründete Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche mit dem Schwerpunkt Sorge um kranke und alte Menschen.

 

Das Mutterhaus mit dem Generalat befindet sich in 1050 Wien, Hartmanngasse 7‐11. Weitere Niederlassungen bestehen in Wien, Niederösterreich und Argentinien. Der Ordensgemeinschaft gehören derzeit 59 Schwestern an.

 

Selige Maria Restituta – Helene Kafka

Die wohl bekannteste Franziskanerin von der christlichen Liebe ist die 1894 in Brünn geborene Sr. M. Restituta – Helene Kafka. Sr. Restituta, leidenschaftliche Christin und Österreicherin, wurde unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wegen ihres unerschütterlichen und konsequenten Eintretens für Glauben, Recht und Menschenwürde zur Verbrecherin gestempelt. Am 30. März 1943 wurde sie nach 13‐monatiger Haft im Wiener Landesgericht enthauptet. Papst Johannes Paul II. sprach Sr. Restituta am 21. Juni 1998 auf dem Wiener Heldenplatz selig. Ihr liturgischer Gedenktag ist am 29. Oktober, dem Tag des Todesurteils 1942.