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20.04.2022

24. April: ORF-TV-Gottesdienst am "Weißen Sonntag" aus Podersdorf am See

Am Sonntag werden Gottesdienste aus den Diözesen Eisenstadt und Linz im Fernsehen sowie aus den Diözesen Eisenstadt, Feldkirch und der Erzdiözese Wien im Radio übertragen.

Am "Weißen Sonntag", 24. April, werden österreichweit zwei Gottesdienste im Fernsehen übertragen und zwei in ORF-Regionalradios. Bei ServusTV kann ab 9 Uhr die Messe aus der Pfarre Schärding in Oberösterreich mit Stadtpfarrer Eduard Bachleitner zum Thema "Sich berühren lassen" mitgefeiert werden. Ab 10 Uhr übertragen ORF III und ORF Radio Burgenland einen Gottesdienst zum "Barmherzigkeitssonntag" aus der Pfarre Podersdorf am See im Burgenland. Pfarrer Gabriel Chumacera feiert mit der Gemeinde. ORF Radio Vorarlberg überträgt eine Messe mit Bischof Benno Elbs und P. Leonhard Lehmann anlässlich des 400. Todestages des Hl. Fidelis aus dem Dom zu Feldkirch in Vorarlberg (10 Uhr).

 

Auf "radio klassik Stephansdom" kann ab 10.15 Uhr der Gottesdienst mit Prälat Karl Rühringer aus dem Wiener Stephansdom mitgefeiert werden. Zu hören wird "Wolfgang Amadé Mozart: Missa solemnis", unter der Leitung von Domkapellmeister Markus Landerer sein.

 

In Feldkirch wird die Messe von Sabine Winter (Sopran), Britta Wagener-Kuhn (Alt), Clemens Breuss (Tenor), Damiano Capelli (Bass), dem Domchor Feldkirch, dem Orchester der Dommusik sowie von Johannes Hämmerle (Orgel) musikalisch gestaltet, geleitet von Domkapellmeister Benjamin Lack. Zu hören ist dabei ein Ordinarium von Johann Ernst Eberlin (1702-1762), die Missa solemnis brevis in C.

Die musikalische Leitung in Podersdorf hat Organist Josef Kaintz inne. Lukas Weinhandl am Klavier, ein Klarinettenquartett - Karin Steiner, Martin Schluttner, Franziska Steiner, Katharina Gross - sowie Kantor Christian Lentsch und der Singkreis Podersdorf (SKP) gestalten den Gottesdienst musikalisch mit.

 

Im Jahr 1217 wird Podersdorf am See von König Andreas II. den Zisterziensern geschenkt und das erste Mal urkundlich erwähnt. Seither betreuen Zisterziensermönche des Stiftes Heiligenkreuz die Pfarre des einzigen Ortes am Neusiedlersee, der direkt am Wasser liegt. 1529 und 1683 wurde die ursprüngliche alte Kirche von den Türken völlig zerstört und von der Bevölkerung wieder aufgebaut. Der heutige spätbarocke Bau wurde 1796 nach den Plänen des Wiener Architekten Pilgram errichtet. Die Kirche ist der heiligen Katharina von Alexandrien geweiht, die am 25. November im Patrozinium gefeiert wird.

 

Als besonders schön gilt der 36 Meter hohe Turm mit vier Glocken. Der Bau des Pfarrzentrums - die Erweiterung der barocken Pfarrkirche um ein neues Gotteshaus sowie Sakristei, Pfarrsaal, Pfarrheim und Festwiese - wurde 1999 begonnen und 2002 von Bischof Paul Iby und Abt Gregor Henckel-Donnersmarck gesegnet und der Heiligen Familie geweiht. Es befindet sich in der Nähe und in baulicher Verbindung mit der spätbarocken alten Pfarrkirche, welche nun als Wochentagskapelle genutzt wird. Die alte Kirche und das neue Pfarrzentrum werden mit zwei 7 Meter hohen Glasfronten optisch durchscheinend verbunden. Die Texte auf der Glasfassade zum Thema Familie wurden von der Podersdorfer Bevölkerung zusammengestellt.

 

Am Sonntag nach Ostern feiert die Kirche den sogenannten "Weißen Sonntag", welcher zugleich auch den Abschluss der Osterwoche bildet. Für Christinnen und Christen ist es ein besonderer Tag im Osterfestkreis, denn an diesem Tag endet die Osteroktav und viele Kinder dürfen zum ersten Mal die Kommunion mitfeiern. Am 30. April 2000 wurde der "Weiße Sonntag" zudem durch Papst Johannes Paul II. auch zum "Barmherzigkeitssonntag" erklärt. Damit erfüllte er den Wunsch der polnischen Ordensschwester Maria Faustyna Kowalska (1905-1938), welche an diesem Tag heiliggesprochen wurde.

 

Weitere Gottesdienstübertragungen via TV, Radio und Internet unter: www.gottesdienst.at