Mit dem Aschermittwoch beginnen die vierzig Tage der Fastenzeit. Sein Name hat mit dem Brauch zu tun, dass Gläubigen an diesem Tag zum Zeichen der Buße und Umkehr ein Kreuz mit Asche auf die Stirn gezeichnet, oder auf den Kopf gestreut wird. Der Schatten des Ukrainekonflikts macht das Zeichen der Asche heuer noch bedeutungsschwerer. Papst Franziskus lädt am Aschermittwoch alle Menschen unabhängig von Religion und Weltanschauung zu Fasten und Gebet für die Menschen in der Ukraine und den Frieden ein.
Wie schon in den vergangenen Jahren besteht an mehreren Orten in Wien die Möglichkeit, das Aschenkreuz und einen persönlichen Segen auch außerhalb der Gottesdienste zu empfangen.
Den Anfang macht der Raum der Stille am Wiener Hauptbahnhof. Zwischen 7 und 19 Uhr spenden verschiedene Priester, darunter auch die beiden Wiener Weihbischöfe Franz Scharl und Stephan Turnovszky, Aschenkreuz und einen persönlichen Segen.
Auch die Pfarre zur Frohen Botschaft im vierten Bezirk bietet von 10.30 bis 12 Uhr und 16.30 bis 18 Uhr an verschieden Stellen das "Aschenkreuz to go" an. So auf der Wiedner Hauptstraße (vor dem Café Wortner), am Irene-Harand-Platz (vor der Paulanerkirche) und am Karlsplatz.
Auch am Bahnhof Wien Mitte und rund um die Pfarre St. Othmar in Wien-Landstraße wird das Aschenkranz Passanten, die das wünschen gespendet.
„Ash to go“ gibt es zwischen 10:00 - 18:00 Uhr auch im „Quo Vadis?“, dem Begegnungszentrum der österreichischen Ordensgemeinschaften am Stephansplatz. Wer etwas mehr Zeit einplanen kann, ist auch eingeladen dort in der mittäglichen Kurzandacht von 12 - 12:15 Uhr den Beginn der Fastenzeit im Gebet zu feiern.
Im Stephansdom sind spontane Passanten eingeladen, im Rahmen von Kurzandachten jeweils um 10.00 und 15.00 Uhr das Aschenkreuz zu empfangen.
Der angestammte Platz des Aschenritus ist der Gottesdienst zu Beginn der Fastenzeit, der in allen Pfarren unter Einhaltung der geltenden Corona - Schutzmaßnahmen gefeiert wird.
Die feierliche Messe um 18 Uhr im Stephansdom steht Kardinal Schönborn vor. Der Gottesdienst kann via Livestream der Erzdiözese Wien auf YouTube gestreamt werden. Über radio klassik Stephansdom kann die Messe ebenfalls mitverfolgt werden.
Ab Aschermittwoch bietet die Katholische Kirche in Österreich während der Fastenzeit auch heuer eine SMS-Aktion mit Papstgedanken an. Bis zum Karsamstag erhalten Interessierte an den 40 Tagen der Fastenzeit kostenlos eine SMS mit Zitaten von Papst Franziskus.
Anmelden kann man sich dazu ab Montag, 28. Februar, über das Mobiltelefon durch eine SMS mit dem Kennwort PAPST an die Telefonnummer 0664/6606651.